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Seelsorge bedeutet, dass der Mensch auf allen Ebenen seines Seins erreicht wird.

Sie sieht den ganzen Men­schen, seine sozialen und materiellen Lebens­be­din­gun­gen, seine Gefühle und sein Denken, sein Ver­hal­ten und seine Wertvorstel­lun­gen, seine Suche nach Glück, nach Sinn, nach Gott.

Der Fokus der Seel­sorge liegt darauf, Lebens­fra­gen und Erfahrun­gen mit den befreien­den und heilsamen Sichtweisen des Glaubens zu verbinden. Dabei ist Seel­sorge ein “Beziehungs­geschehen” zwis­chen Seel­sorger, Auf­suchen­dem und Gott.

Seel­sorge und Beratun­g kön­nen als zwei Bren­npunkte einer Ellipse ver­standen wer­den:
Beratung möchte in konkreten Lebensla­gen psy­chol­o­gis­che Hilfe zur Selb­sthilfe geben. Seel­sorge bemüht sich, Lebens­fra­gen und Erfahrun­gen mit den befreien­den und heilsamen Sichtweisen des Glaubens zu verbinden. Seel­sorge und Beratung wollen mit unter­schiedlicher Schw­er­punk­t­set­zung dazu beitra­gen, dass Men­schen eigene, ver­ant­wortliche Entschei­dun­gen tre­f­fen kön­nen und eine zuver­sichtliche, kon­struk­tive Leben­se­in­stel­lung gewinnen.

Die seelsorgerliche Dimension eines Beratungsgesprächs kann u. a. Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Gottesbild, nach Schuld und Vergebung, Trauer und Abschied oder Versöhnung mit der eigenen Geschichte berühren. Neben dem Gespräch ist hier auch Raum für Gebet oder Segnung.

Inwieweit die seelsorgerliche Dimension Einzug in unsere Gespräche hält, liegt selbstverständlich an Ihnen und an Ihren Wünschen.

Gerne begleite ich auch Seelsorger(innen) in ihrer Beratungsarbeit. Weitere Infos hier.